Diskussionsveranstaltung in Berlin: Abseits des Spülbeckens

10. Feb 2016
Wo: 
Versammlungssaal Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin
Wann: 
Montag, 22. Februar 2016 - 19:30

Seit einigen Jahren drehen sich wieder größere Teile der feministischen Debatte um Fragen der Politischen Ökonomie. Nachdem lange Zeit Probleme der Repräsentation und kulturellen „Performanz“ von Geschlecht im Zentrum der Kritik standen, geht es nun verstärkt (wieder) um geschlechtliche Arbeitsteilung, Hierarchisierung durch Lohn und insgesamt um queerfeministische Ökonomiekritik.

Jenseits des und mitten im Spülbecken

29. Jan 2016

In Kosmoprolet #4 erschien »Abseits des Spülbeckens«, ein Versuch der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft einige Gedanken über das Verhältnis von Geschlechterdifferenzen und der Herrschaft des Kapitals zusammenzutragen. Diesen Versuch haben die Freunde der geschlechtslosen Gesellschaft nun ausführlich kritisiert in ihrem Text »Mitten im Spülbecken: Kapitalismus und Zweigeschlechtlichkeit«.

Alle Macht den Räten? Ist der Rätekommunismus heute noch relevant?

15. Aug 2015

Dieser Text basiert auf einem Vortrag, der im Rahmen der Freiburger Workers Center Initiative am 02.07.2014 in der Fabrik in Freiburg gehalten wurde. Eine ergänzte und überarbeitete Version des Vortrags erschien in der Ausgabe 50 der Zeitschrift „Phase 2“ vom Frühjahr 2015 zum Thema „Staatenlos durch die Nacht. Was taugt der Anarchismus?“.

Nicht Syriza erlitt eine Niederlage – Syriza ist die Niederlage

04. Aug 2015

„Kurz, die Gewerkschaften und die etatistische Linke in Griechenland sind so unbrauchbar wie überall, doch wie überall gilt, dass sie nicht als äußerlicher Hemmschuh der Klassenkämpfe denunziert werden können, sondern deren wirkliche Grenzen ausdrücken.“ Diese Aussage aus dem Jahr 2010 schien sich Anfang dieses Jahres als falsch herausgestellt zu haben.

Die alte neue Bescheidenheit

05. Mai 2015

Zum 1. Mai hat Eiszeit ein Flugblatt über Krise, Standort und gewerkschaftlichen Sachverstand verfasst.

Die Krise, die sich nicht erst seit 2008 in die Weltökonomie und Staatshaushalte frisst, hat auch dank eines 60 Milliarden schweren Rettungspakets und der Geldpolitik der Schweizer Nationalbank (SNB) bisher zum Grossteil einen Bogen um die Schweiz gemacht. Das wird sich nun ändern; zumindest wenn man den Warnungen der Mahnerinnen aus Politik und Wirtschaft und den Prognosen der Wahrsager der hiesigen Ökonomie Glauben schenken darf. Unisono erklärten sie: Nach der Aufkündigung der Euro-Untergrenze durch die SNB würde den Export- und den Tourismussektor eine schlechte Zukunft erwarten.

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