Die Linke in der Krise

28. Mär 2016

Im öffentlichen Interesse von der Flüchtlingskrise überlagert, schwelt die Krise der Euro-Zone weiter. Nichts geändert hat sich auch an der Konfusion, die in der Linken über diese Krise und die Möglichkeiten ihrer Bewältigung herrscht. In der Hoffnung auf sachhaltigen Streit hatten wir dazu vor einer Weile den Beitrag »Krisenlösung als Wunschkonzert« in »analyse & kritik« veröffentlicht; tatsächlich folgten darauf auch einige Erwiderungen, die aber sämtliche von uns angeschnittenen Fragen wohlweislich umschifften (vgl. dazu »Zugaben zum Wunschkonzert«). Auf diese Fragen sowie die Einschätzung der Syriza-Regierung in Griechenland geht dieser Beitrag der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft, der im Dezember 2015 im Rahmen der »Marx-Expedition« an der Universität Leipzig gehalten wurde, nochmals ein.

Jenseits des und mitten im Spülbecken

29. Jan 2016

In Kosmoprolet #4 erschien »Abseits des Spülbeckens«, ein Versuch der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft einige Gedanken über das Verhältnis von Geschlechterdifferenzen und der Herrschaft des Kapitals zusammenzutragen. Diesen Versuch haben die Freunde der geschlechtslosen Gesellschaft nun ausführlich kritisiert in ihrem Text »Mitten im Spülbecken: Kapitalismus und Zweigeschlechtlichkeit«.

Alle Macht den Räten? Ist der Rätekommunismus heute noch relevant?

15. Aug 2015

Dieser Text basiert auf einem Vortrag, der im Rahmen der Freiburger Workers Center Initiative am 02.07.2014 in der Fabrik in Freiburg gehalten wurde. Eine ergänzte und überarbeitete Version des Vortrags erschien in der Ausgabe 50 der Zeitschrift „Phase 2“ vom Frühjahr 2015 zum Thema „Staatenlos durch die Nacht. Was taugt der Anarchismus?“.

Nicht Syriza erlitt eine Niederlage – Syriza ist die Niederlage

04. Aug 2015

„Kurz, die Gewerkschaften und die etatistische Linke in Griechenland sind so unbrauchbar wie überall, doch wie überall gilt, dass sie nicht als äußerlicher Hemmschuh der Klassenkämpfe denunziert werden können, sondern deren wirkliche Grenzen ausdrücken.“ Diese Aussage aus dem Jahr 2010 schien sich Anfang dieses Jahres als falsch herausgestellt zu haben.

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