Siebte Sitzung des Diskussionszyklus: David Graeber: Inside Occupy

19. Jul 2014
Wo: 
In den Räumen der iz3w in der Kronenstr. 16 a (Hinterhaus) in Freiburg
Wann: 
Donnerstag, 31. Juli 2014 - 20:00

Am Donnerstag, den 31.07.2014 findet die siebte und letzte Sitzung unseres diesjährigen Diskussionszyklus "Das Ende vom Ende der Geschichte" statt. Dieses mal diskutieren wir Kapitel 5 des Buches "Inside Occupy" des US-amerikanischen Anarchisten und Ethnolgen David Graeber. Wie immer soll der Text von allen Teilnehmenden für die Sitzung bereits gelesen sein, so dass wir direkt in die Diskussion einsteigen können.

Zugaben zum Wunschkonzert

10. Nov 2013

Im Februar diesen Jahres veröffentlichten die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft den Text „Krisenlösung als Wunschkonzert“ in der Zeitschrift »analyse und kritik« in der Hoffnung, eine Debatte über die Wirtschaftskrise anzustoßen und einige Illusionen, wie diese zu lösen wäre, zu kritisieren. Daraufhin erschienen in der »ak« Antworten von Dario Azzellini, Anna Dohm, Alexander Gallas und Jörg Nowak sowie Ingo Stützle. Die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft resümieren nun diese „Zugaben zum Wunschkonzert“.

Zur Gewerkschaftsdebatte

06. Sep 2013

Vor einigen Wochen hat die Schweizer Sektion der Internationalen Kommunistischen Strömung (IKS) auf unseren Text «Schranken proletarischer Emanzipation – zur Kritik der Gewerkschaften» aus Kosmoprolet 3 reagiert und eine Kritik (Teil 1 / Teil 2) daran verfasst. Die IKS erwartet von uns eine klare Verurteilung der Gewerkschaften anhand eines von ihnen definierten Klassencharakters. Um den Gewerkschaften aber einen eindeutigen Klassencharakter zuschreiben und sie ausschliesslich als Organe der Bourgeoisie fassen zu können, muss die IKS auf zwei Vorannahmen zurückgreifen, die folgenschwer sind und die sie auf eine hoch spekulative Ebene führen. Es geht dabei um die Fragen nach dem objektiven Bedürfnis und Wesen des Proletariats und um die Frage nach dem Aufstieg und endgültigen Niedergang der kapitalistischen Produktionsweise. Die beiden Grundannahmen, die die IKS trifft, sind konstitutive Teile ihrer Theoriebildung. Um die Kritik an unserer Analyse der Gewerkschaften plausibel beantworten zu können, müssen wir diese Vorannahmen diskutieren. Sie sollen im Folgenden in aller Kürze kritisiert werden, wenn sie auch – und das haben solche Konstruktionen an sich – nicht endgültig widerlegt werden können. Uns scheint es notwendig, von solchen metaphysischen Konstruktionen Abstand zu nehmen, um die Realität bürgerlicher Gesellschaft begrifflich fassen zu können.

Neues zum »Arabischen Frühling im Herbst des Kapitals«

11. Dez 2012

Der Text »Arabischer Frühling im Herbst des Kapitals« aus Kosmoprolet 3 wurde diesen Sommer in der britischen Zeitschrift »Aufheben« veröffentlicht. Die Herausgeber schrieben dazu einige kritischen Anmerkungen und die Verfasser des ursprünglichen Textes, die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft, ergänzten ihn um ein Postskriptum, die wir beide nun hier dokumentieren.

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